Im ehemaligen Krankenhaus St. Jude wird schon lange niemand mehr behandelt. Wie kann es sein, dass dort noch Menschen gefunden werden? Hinter Wänden, die es eigentlich gar nicht geben darf ?
Dr. David Hunter, der forensische Anthropologe, wird beauftragt, herauszufinden, was passiert ist und wie die Menschen zu Tode gekommen sind.
Die Bergung der Leichen ist nicht gerade einfach und Hunter gerät in einige Gefahrensituationen, die ihm alles abverlangen.
Zu Anfang fehlte es mir ein bisschen an Spannung, denn Simon Beckett lässt es ziemlich langsam angehen. Zuerst wird sehr detailliert über die Knochenfunde und die Arbeit in der Forensik geschrieben. Natürlich habe ich immer gerade während des Essens gelesen, das ist nicht unbedingt zu empfehlen.
Manchmal fragte ich mich schon, wann denn endlich etwas mehr passiert, doch dann ging es los... .. Auf einmal überschiugen sich die Ereignisse fast und haben mich voll entschädigt für den etwas gemächlichen Anfang.
Die Story fand ich spannend, allein schon dieses alte Gemäuer, die ehemalige Klinik, ist schon eine gruselige Location, die einem Gänsehaut verursacht. Dann die Vorstellung, dort liegen schon jahrelang Menschen in ihren Betten.-eingemauert ohne Zugang, kann dem leser den atem rauben.raubt einem den Atem.
Ich habe nicht alle Hunter- Romane gelesen, aber trotzdem kam ich ganz gut rein.. Hunter ist ein sympathischer Protagonist, mit dem ich schnell warm wurde. Die Wendungen, die die Handlung nahm, fand ich klasse und hatte so nicht damit gerechnet.
Für Beckett- Fans eine ganz klare Leseempfehlung !
Hunter lebt inzwischen glücklich mit Rachel zusammen, doch die Angst vor Grace.., die versucht hat ihn zu ermorden,. ist immer noch da.
Den vorigen Band, wo die Sache mit Grace passiert ist, habe ich nicht gelesen aber es wird ganz gut erklärt.
Ich danke dem Rowohlt Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.